Friedhöfe in Mölln

Alter Friedhof

Alter Friedhof – Hindenburgstraße

Der 1840 eröffnete Alte Friedhof zeichnet sich durch den alten Baumbestand und einen parkähnlichen Charakter aus und befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums an der Hindenburgstraße.

Neuer Friedhof – Großer Eschenhorst

Der Neue Friedhof am Wasserkrüger Weg im Süde der Stadt gelegen ist als Rasenfriedhof im Jahr 1975 hinzu gekommen.

Ein Grab kann helfen

Für viele Menschen ist der Gang zum Friedhof verbunden mit lästigen Pflichten. Die Pflanzen müssen gepflegt werden, der Grabstein muss gereinigt werden, das Laub der großen Bäume muss entfernt werden und schon wieder hat jemand etwas von der Grabstätte gestohlen. Bei allem Aufwand und Ärger sollten wir aber nicht vergessen, dass eine Grabstätte auch eine heilsame, kraftspendende und hilfreiche Wirkung auf unser Leben haben kann.

Wenn Ihnen die Grabpflege viel Mühe macht, gestalten sie ihre Grabstätte so, dass möglichst wenig Pflegeaufwand erforderlich ist.  Immer wieder ist zu hören: „Ich will meinen Angehörigen nicht zur Last fallen und möchte deshalb anonym bestattet werden“. Sind unsere Toten denn nur noch eine Last für uns? Wie wenig muss ich mich selbst achten, um diesen Satz zu sagen. Die Grabstätte ist wichtig auch für die nachfolgenden Generationen – Kinder, Enkelkinder, Freunde, Nachbarn. Sie hält die Erinnerung an den Toten wach und hilft ihnen mit ihrer Trauer besser Leben zu können. Bei der Anlage und Pflege der Grabstätte können Ihnen die Mitarbeiter von der Friedhofsverwaltung und die Friedhofsgärtner mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Es gibt in unserer christlich geprägten Kultur zwar Begräbnisse und Friedhöfe, aber kaum Riten, die einem zeigen, was man im Alltag am Grab tun kann, um die positiven Wirkungen einer Grabstätte für sich zu erfahren. Hier ein paar einfache Hilfen um diese Wirkungen erleben zu können.

 

Nutzen sie den Weg zum Friedhof, dem Ort der vom Alltagsleben abgeschieden ist, und lassen Sie die Alltagssorgen hinter sich. Der Friedhof ist ein besonderer Ort - eine Art räumliche Auszeit - der den Toten Ruhe und Frieden schenkt. An den Tagen, an denen keine Kraftfahrzeuge auf den Friedhöfen fahren dürfen, ist die Ruhe und der Frieden dieses Ortes von den Friedhofsbesuchern besonders zu spüren.  

 

Die größte Wirkung hat ein Besuch am Grab, wenn Sie alleine hingehen und sich ganz auf ihre Gedanken einlassen können. Erinnern sie sich vor allem an das Gute, was der Tote ihnen allen hinterlassen hat. Wenn Sie in Begleitung hingehen, unterhalten sie sich über den Toten und sprechen sie gemeinsam über ihre guten und evtl. auch schwierigen Erinnerungen.

 

Bringen Sie etwas mit zum Grab – vielleicht eine Blume oder ein Gesteck. Gestalten und pflegen sie das Grab nach ihren Vorstellungen - ein letzter Dienst an den Verstorbenen. Dies schafft eine Verbindung zwischen der Welt der Toten und der Welt der Lebenden. Sie geben dem Toten damit einen guten Platz in Ihrem Herzen.  

 

Nicht die Dauer des Friedhofsaufenthalts ist entscheidend. Auch ein kurzer Besuch am Grab kann eine gute Wirkung danach haben. Sprechen sie ein Gebet am Grab und stellen sie sich vor, dass die Pflanzen und der Grabstein auch ein Gebet sind. Sollten dabei Tränen fließen, ist das gut, denn Tränen haben eine heilende Wirkung in ihrer Trauer. Wünschen sie dem Toten alles Gute, wenn sie den Friedhof wieder verlassen, und sagen sie sich: „Mit mir soll es gut weitergehen.“   

 

Besuchen sie auch das Grab eines Menschen, der sie verärgert, enttäuscht oder gekränkt hat, davon kann eine heilende Wirkung für sie und ihre Familie ausgehen. Lassen Sie die Toten bewusst zurück, wenn sie vom Grab weggehen. Die Toten dürfen auf dem Friedhof bleiben „Es darf vorbei sein“. Wenn Sie das spüren, hat der Tote seinen Frieden. Genießen sie es, langsam wieder in ihren Alltag zurückkehren zu können. Freuen Sie sich über Ihr Leben. So kann der Besuch an einem Grab von einer lästigen Pflicht zu einer guten Kraftquelle werden.

 

Viele Menschen sind bemüht, ihren Verlust schnell hinter sich zu bringen und weiterzugehen, um über die Trauer hinwegzukommen. Wenn aber eine wichtige Person stirbt, hinterlässt der Tod ein Vakuum im Leben derer, die zurückbleiben. Das Leben ist niemals wieder so, wie es vorher war. Dies bedeutet nicht, dass man im Leben nie mehr glücklich sein kann oder dass die Erfahrung des Verlustes sich nicht in etwas Positives umwandeln kann, aber Trauer hat keinen Anfang keine Mitte und kein Ende. Trauer verändert sich mit der Zeit, sie kann schwächer werden und andere Formen annehmen, ganz verschwindet sie nie.

 

Neumünster, 20. Nov. 2006

Dieter Schröder – Kirchliche Friedhöfe Neumünster     

Grabarten

Bestattungsarten:

Sargbestattung

  • die traditionelle Form der Bestattung in Mitteleuropa

  • Trauerfeier mit Sarg

  • Beisetzung in einem Sarg

  • Ruhezeit 25 Jahre

Urnenbestattung

  • Trauerfeier mit Sarg oder Urne möglich

  • Einäscherung in einem Krematorium

  • Beisetzung in einer Urne

  • Ruhezeit 20 Jahre

Grabtypen:

Wahlgrabstätten für Sarg- und Urnenbestattung

  • Lage und Größe frei wählbar

  • Verlängerung der Nutzungszeit möglich

  • können zu Lebzeiten ausgesucht werden

Reihengrabstätten für Sarg- und Urnenbestattung

  • Vergabe der Reihe nach, wird im Todesfall zugewiesen

  • Verlängerung der Nutzungszeit nicht möglich

Wahlgrabstätten für Bestattungen mit Sarg

  • in Gartenlage mit Fläche zur freien Gestaltung

  • in Rasenlage mit einem kleinen Pflanzbeet vor dem Stein

  • in einer Gemeinschaftsanlage mit einem gemeinsamen und einem persönlichen Grabmal

Wahlgrabstätten für Urnenbestattungen

  • in Gartenlage mit Fläche zur freien Gestaltung

  • in Rasenlage mit einem kleinen Pflanzbeet vor dem Stein

  • in Staudenanlage

  • in Staudenanlage mit Gemeinschaftsgrabmal

  • in Baumgrabstätten

Alter Friedhof

Reihengrabstätten für Sargbestattungen

  • in Rasenlage mit Pflanzstreifen

Reihengrabstätten für Urnenbestattungen

  • in Rasenlage mit Pflanzstreifen

  • in Baumgrabstätten

  • auf dem anonymen Feld

Alle Grabstätten sind auf dem Alten und auf dem Neuen Friedhof vorhanden.
(Ausnahme: anonymes Urnengrab).
Lassen Sie sich gern von der Friedhofsverwaltung vor Ort die alternativen Möglichkeiten zeigen.

Grabpflege

Die Friedhofsgärtnerei bietet Ihnen eine nach Ihren Wünsche entsprechende individuelle Grabpflege an.

Beispiele:

  • Allgemeine Pflege mit Bepflanzung im Frühjahr und im Sommer sowie einer Wintereindeckung auf der Wechselpflanzfläche

  • Allgemeine Pflege einer Grünfläche mit Bodendeckern mit oder ohne Wechselbepflanzung

  • Gießauftrag für den Sommer oder in Ihrer Urlaubszeit

Die Abrechnung erfolgt mit einer Jahresrechnung. Möglich ist auch die Sicherstellung einer Dauergrabpflege durch den Abschluss eines Stiftungsvertrages.

Ausgebildete Gärtner beraten Sie auch gern bei der Neuanlage Ihrer Grabstätte.

Mustergrabstätten finden Sie auf dem Alten Friedhof am Hauptweg zur Kapelle und am Eingang Schulstraße.

Lassen Sie sich ein Angebot machen unter Tel.: 04542/85688-12.

Öffnungszeiten

Friedhofsverwaltung

Montag-Freitag: 08:00-12:00 Uhr und
Donnerstag: 14:30-18:00 Uhr
Die Friedhofsverwaltung ist mittwochs nur telefonisch zu erreichen.

Wir sind für Sie da!

Johannes Stettner

Friedhofsverwalter
Geschäftlich +4945428568812 geschäftl.
Fax +4945428568818 Fax
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