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Friedhöfe in Mölln

Alter Friedhof – Hindenburgstraße

Der 1840 eröffnete Alte Friedhof zeichnet sich durch den alten Baumbestand und einen parkähnlichen Charakter aus und befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums an der Hindenburgstraße.

 

 

Neuer Friedhof – Großer Eschenhorst

Der Neue Friedhof am Wasserkrüger Weg im Süde der Stadt gelegen ist als Rasenfriedhof im Jahr 1975 hinzu gekommen.

Beide Friedhöfe verfügen über eine Kapelle für Trauerfeiern, die von den vorhandenen Parkplätzen in wenigen Minuten zu erreichen sind.

 

 

Der Obstgarten - Neue Grabanlage auf dem Alten Friedhof

„Und die Jahre gingen wohl auf und ab,

längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab…“

… so heißt es in der Ballade von Theodor Fontane „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“.

Noch sind die Bäume auf dem Alten Friedhof in Mölln klein, der Rasen ist stellenweise erst frisch eingesät, doch bereits jetzt blühen die Kirschbäume auf der neuen Grabanlage. Pflaumen-, Kirschen-, Apfel- und Birnbäume wachsen auf dem Grabfeld, das leicht über den Eingang an der Hindenburgstraße (früher Gärtnerei Brandt) zu erreichen ist. Mit alten, dekorativen Zaunelementen ist die Anlage „Obstgarten“ eingefasst, auch eine Bank wartet schon auf Angehörige und Besucher.

33 Baumgräber sind unter den Obstbäumen zunächst geplant, in jedem Grab finden zwei Urnen Platz. Eine spätere Erweiterung der Grabanlage ist möglich. Die Anlage wird naturnah gestaltet: Nur zweimal im Jahr wird die gesamte Wiese gemäht – zu Ostern und vor dem Totensonntag. Die Gräber sind jedoch über regelmäßig gemähte Wege gut zu erreichen. Da so selten gemäht wird, ist es auch möglich, ein Gesteck oder eine Blumenschale auf den flachen Kissen-Grabsteinen abzulegen. Hierin unterscheidet sich die Grabanlage „Obstgarten“ von anderen Baumgrabfeldern auf dem Alten Friedhof.

Für weitere Informationen über diese und andere Grabanlagen auf unseren Friedhöfen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Und vielleicht schon im nächsten oder übernächsten Jahr heißt es dann auch in Mölln:

„Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«

Ihre Friedhofsverwaltung

 

 

Gärten der Ewigkeit

„Ein Begräbnis (Friedhof) sollte ja ordentlicherweise ein feiner stiller Ort sein, der abgesondert ist von allen Orten, auf den man mit Andacht gehen und dort verweilen könnte, um den Tod, das Jüngste Gericht und die Auferstehung zu betrachten und zu beten, so dass dieser Ort eine ehrbare, ja eine ganz heilige Stätte wäre, so dass einer mit Furcht und aller Ehrbarkeit darauf wandeln könnte, weil ohne Zweifel etliche Heilige dort liegen.“
Martin Luther